Taphephobia

  • ⭐️ 7.5/10
  • 🌡 Medium
  • ⏳ 60 Minutes
  • 👥 2 – 4 Person

UPDATE – We made it!

Es ist nun fast schon anderthalb Jahre her, seit mein Teamkollege den verhängnisvollen Satz „Ich bin ein Star, hol mich hier raus!“ rief, und damit das Spiel für uns alle beendete. Alle Sterne waren verloren. Wtf! Wie soll ich denn ohne Sterne eine seriöse Bewertung abgeben? Diese Frage hat mich bis heute nicht losgelassen, und so reifte in mir der Entschluss einen neuen Versuch zu starten. Um nun ganz sicher zu gehen, dass dieses Mal nix schief geht, sollte mein Partner ein Professioneller sein. Lebendig begraben zu werden ist ja nicht gerade ein Breitensport. Also wer könnte wohl verrückt genug sein, um mit mir in so eine kleine Kiste (geschätzt 60x60x200 cm) zu steigen?
Moment! Hat nicht der Escape Maniac kürzlich gepostet, dass er in München ist? Ich habe da eine Idee.

Dieses Game lässt sich auch im Duell-Modus (2 vs. 2) spielen. Ich könnte mir vorstellen, dass das Spielerlebnis dann noch besser ist. Der Comfort in der Box, in der wir geschätzt gut 2/3 der Spieldauer gefangen waren, hat sich im Vergleich zum ersten Mal deutlich verbessert. Sprich angenehme Temperatur und gute Belüftung. Auch die Atmosphäre (z.B. die Hintergrundgeräusche) war stimmiger. Ich bin nicht gerade klein, habe mich aber in der Kiste nicht wirklich beengt gefühlt. Trotzdem, wer Platzangst hat oder ein Problem mit Dunkelheit sollte diesen Raum NICHT spielen. Auch wenn man es dem Spiel im ersten Moment nicht anmerkt, es steckt viel Technik darin. Es gibt nicht allzu viele Rätsel in diesem Setting, aber diese passen thematisch gut, sind nicht immer ganz leicht und lassen sich meist nur mit Teamwork lösen.

Heiner Stepen

Heiner Stepen