Prison Break

  • ⭐️ 6.2/10
  • 🌡 Difficult
  • ⏳ 60 Minutes
  • 👥 6 – 15 Person

Wir sind das Game mit der Mindestspieleranzahl von 6 Häftlingen angetreten. Auch wenn man gleichmäßig auf die Zellen aufgeteilt wird, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass es mit mehr Insassen noch Spaß machen kann – Wenn man bei einem Gefängnisaufenthalt überhaupt von so etwas sprechen darf. Das Szenario ist nämlich mit bis zu 15 (!) Spieler ausgeschrieben. Spätestens nach der Zusammenführung der Gruppen stelle ich mir das ziemlich „belegt“ vor. Okay, die Knasts in Bangkok mögen vielleicht voll sein, aber ob man das deshalb auch authentisch nachbilden sollte? 😉

Die Rätsel sind ziemlich stark auf Kooperation ausgelegt. Die verschiedenen Zellen müssen sehr viel miteinander kommunizieren um gemeinsam zu Lösungen zu kommen. Das finde ich an sich gut, aber auch da, würde ich behaupten, gibt es irgendwo eine Grenze. Und alles oberhalb von 6 Personen endet sehr wahrscheinlich in einer unsäglichen Kakophonie (zu viele Köche 👨🏻‍🍳👩🏻‍🍳…). Ich fand es jedenfalls bei uns schon ziemlich chaotisch. Mag natürlich auch daran gelegen haben, dass wir vorher noch nie zusammen gespielt haben. 😉

Darüber hinaus gibt in Prison Break für meinen Geschmack zu viele rote Heringe 🎏 (um die Leute zu beschäftigen) oder Dinge die man findet, dann aber erst viel später benötigt. Bis dahin verschwendet man einfach viel Zeit damit und probiert alle möglichen Klimmzüge 🧗🏾‍♂️ um daraus irgendwie eine Zahlenkombination 🧮 abzuleiten. So rinnt die Zeit ⌛️dahin und das erklärt vielleicht auch u niedrige Erfolgsquote von lediglich 15%. Ich für meinen Teil hätte stattdessen lieber mehr Rätsel (und kleine Erfolgserlebnisse) gehabt.

Heiner Stepen

Heiner Stepen