Burg Drachenfells

  • ⭐️ 9/10
  • 🌡 Difficult
  • ⏳ 60 Minutes
  • 👥 4 – 8 Person

(By Marco) Ein kühles, nasses Gebäude begrüsst uns an diesem regnerischen Sonntag am Basler Voltaplatz. So grau sich der Himmel präsentiert, so bunt eröffnet sich uns die Welt in der Pfeffergasse. Riegelhäuser und Hütten zieren die schmale Gasse. Die Magd reinigt mit Eimer und Besen den Eingangsbereich und instruiert uns über die mysteriösen Geschehnisse in der Pfeffergasse; hier spielen sich wahrlich seltsame Begebenheiten ab.

Die furchtlosen Escape Roomers stellen sich natürlich hungrig der Challenge. Hinter der Hausnummer 10 erwartet die ehrwürdigen Rätselritter der Drachenfels. Im dunklen Gemäuer und angekettet startet das Abenteuer – den Thrill-Atem des Drachen spürbar im Nacken. In zwei Gruppen getrennt startet das Team und knackt die bis ins kleinste Detail und liebevoll inszenierten Rätsel. Die Escape Roomers tauchen wahrlich ab in eine mystische Welt fernab vom Alltag. Es wird geklettert, gekrochen, clever kombiniert und dem Gewölbe nach und nach die Geheimnisse entlockt. Der Gargoyle gibt bei Bedarf Tipps, wenn man seine Lichtschranke durchbricht.
Der tüchtige Rätsler kombiniert geheime Symbole, zaubert sogar der Hexe das Neuentdeckte vor und mischt antike Rezepte auf der Suche nach dem Drachenei.

Der Drachenfels ist ein absolutes Highlight und hievt die Escaper-Experience auf ein neues Level in Sachen Detailtreue – absoluter Favorit der bisher gemeisterten Schweizer Escape Rooms. Einziger Wermutstropfen ist die verfügbare Zeit: Alle Escape Roomers sind sich einig, dass der Raum auf 75 Minuten ausgedehnt werden sollte.

Anmerkung vom Autisten:
Wäre Lisa ihrem EKG erfolgreich nachgegangen hätte der Vogel bestimmt geschrien.

Heiner Stepen

Heiner Stepen